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Die Abkürzung API steht für „application programming interface“, zu Deutsch „Anwendungs-Programmierungs-Oberfläche“. Sie ist ein Oberbegriff für Schnittstellen vom einen zum anderen Anwendungsprogramm und erleichtert neben der Bedienung auch die Programmierung. Denn über die Schnittstelle können Daten zur Verfügung gestellt werden, die in anderen Anwendungen bereits vorliegen – das spart den halben Aufwand.

Heute unverzichtbar: Die Web-API

Über eine Web-API stellt eine Website einer Anwendung oder einer anderen Website Daten zur Verfügung. Ein gutes Beispiel ist Amazons Bezahldienst, der auch auf anderen Webseiten zum Einsatz kommt. User melden sich mit E-Mail und Passwort an und bezahlen mit ihren bei Amazon gespeicherten Kontodaten, kaufen aber nicht bei Amazon selbst ein.

Zu unterscheiden ist grundsätzlich zwischen Authentifizierungs-APIs und Autorisierungs-APIs:

  • Autorisierung-API: Sie dient der reinen Zugriffsgewährung. Andere Anwendungen oder Seiten erhalten Zugang zu den Daten des Users, sodass sie beispielsweise in seinem Namen Beiträge posten oder bearbeiten können. Wer erinnert sich noch an die guten alten Facebook-Games, bei denen der Fortschritt oder Achievements in der Timeline gepostet wurden? Sie sind ein gutes Beispiel für diese Form der API.
  • Authentifizierungs-API: Eine Anwendung oder eine Website verifiziert die Userin oder den User, indem sie Daten einer anderen Anwendung oder Website nutzt, in bzw. auf der der Nutzer angemeldet ist. Dazu ist zwar eine Einwilligung erforderlich, sie kann aber einfach per Mausklick erteilt werden. Liegt die Zustimmung vor, kann beispielsweise das PayPal-Konto für die vollständige Bestellabwicklung auf zahlreichen Seiten genutzt werden, ohne dass der User seine Daten erneut eingeben muss.

Prominentestes Beispiel: Die Google-APIs

Google-User können zahlreiche Anwendungen mit ihrem Konto nutzen, darunter etwa Gmail, YouTube oder Maps. All diese Anwendungen greifen über eine API auf das Google-Konto und die in ihm gespeicherten Daten zu.

Außerdem lassen sich über Google-APIs YouTube-Videos auf externen Webseiten einbinden. Die entsprechenden Videodaten werden über die Schnittstelle einfach zur Verfügung gestellt. 

Auch die Google Indexierungs-API ist aus der heutigen Onlinewelt nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglicht das schnelle Crawlen und Indexieren von Inhalten.

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