Erfolg mit Content Marketing: Die richtigen KPIs definieren

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Content Marketing ist in aller Munde – und gleichzeitig kein Hexenwerk. User müssen lediglich wissen, auf welche KPIs es ankommt und wie sie den „Zahlendschungel“ richtig deuten. Denn neben gutem Content kommt es für den Erfolg der eigenen Page maßgeblich darauf an, wie dieser beim (potenziellen) Kunden ankommt und aufgenommen wird. Wir stellen einige der wichtigsten Key Performance Indicators vor.

Was ist ein KPI?

Ein Key Performance Indicator, kurz KPI, ist im Online- und Content-Marketing eine bestimmte Kennzahl. Sie gibt beispielsweise an

  • wie lange ein User auf der Seite bleibt (Verweildauer)
  • wie viele von 100 Usern ein Produkt kaufen oder die Dienstleistung in Anspruch nehmen (Conversion Rate)
  • welche Anzahl von Nutzern die Seite schnell wieder verlässt (Absprungrate oder Bounce Rate)

„Den“ KPI gibt es also nicht. KPIs sind vielmehr verschiedenste Indikatoren für den Erfolg oder Misserfolg einer Seite. Je nach Art, Bekanntheit und Größe der Page sind es andere Faktoren, die hier eine Rolle spielen.

Wichtige KPIs im Content Marketing: Auf sie kommt es an

Kennzahlen und KPIs gibt es viele, aber nicht alle gelten für jede Seite. Sieh die folgenden Indikatoren daher als Beispiele und such dir immer die KPIs heraus, die tatsächlich zu deiner Page passen. Im Content Marketing fährst du mit diesen Punkten aber bereits in die richtige Richtung.

Comeback-Rate

Content Marketing Strategien gibt es viele – das Ziel ist es, User auf ihrer Reise durchs Netz zu begleiten. Daher kommen sie im Optimalfall wieder auf deine Page zurück, etwa um sich neuen Input zu holen oder weil sie dich und deine Dienstleistung von einem früheren Besuch kennen. Meist beginnt die „Journey“ auf der Landingpage, auf der du über deine Inhalte informierst und auf den Longtail-Content verlinkst. Ziel ist nun, dass die Nutzerin oder der Nutzer exakt diesen Weg nimmt.

Du kannst beispielsweise bei Google AdSense tracken, wie viele deiner Besucher zu den „wiederkehrenden“ gehören und welche nicht.

Relevant ist außerdem, welche Anzahl der User direkt auf den Longtail-Content kommen – etwa, weil sie deine Page bereits kennen und gezielt suchen – und wie viele über die Landingpage oder Startseite zu den tieferen Inhalten gelangen. Bei Google kannst du dir diese Zahlen etwa direkt in Prozent anzeigen lassen. So erfährst du beispielsweise, dass ein Drittel deiner Besucher „Stammkunden“ sind.

Organischer Traffic

Zum organischen Traffic gehören alle Besucher deiner Seite, die direkt über die Google-Suchergebnisse (oder die einer anderen Suchmaschine) auf deine Seite kommen. Nicht umfasst werden daher Aufrufe, die etwa durch Werbeanzeigen generiert wurden.

Der organische Traffic sagt also schlicht aus, wie viele Besucher deine Seite direkt durch die Suchmaschine hat. Relevant hierfür ist vor allem das Keyword, auf das dein Artikel optimiert ist. Das Suchvolumen dieses Keywords gibt an, wie oft es bei Google eingegeben wird. Anhand des organischen Traffics deiner Website und des Suchvolumens kannst du nun den Erfolg deiner Page messen. Mit einem richtig guten, optimierten Beitrag ist es möglich, ein Vielfaches des Suchvolumens als Besucher auf deine Seite zu locken.

Wichtig für konstant guten Traffic ist – ebenfalls – konstant guter und aktueller Unique Content. Deine Inhalte solltest du laufend pflegen und in regelmäßigen Abständen hochladen.

Shoppable Content

Auf deiner Webseite informierst du deine Leserinnen und Leser zunächst – beispielsweise über ein Problem, das sie haben. Da du die richtige Lösung in Form von Dienstleistungen und Produkten im Angebot hast, musst du irgendwie eine Verbindung von der „Information“ zum „Verkauf“ herstellen. Das geht am besten mit „Shoppable Content“ oder Magazin-Traffic.

Im Magazin oder Blog führen Links direkt in deinen Online-Shop oder direkt zu deinen Leistungen. Alternativ bietest du diese Dinge direkt unterhalb der Magazin-Artikel an oder bindest sie dynamisch in den Beitrag ein. So braucht der User maximal einen Klick, um ans Ziel zu gelangen.

Newsletter-Angebot

Der Newsletter ist gewissermaßen eine Allzweckwaffe und bietet sich gut für den Beginn der Customer Journey an. Denn nicht immer und vor allem nicht gleich am Anfang möchten User etwas kaufen oder eine Leistung in Anspruch nehmen. Mit einem Newsletter kannst du potenzielle Kunden direkt an dein Unternehmen binden und für dich werben. Klar ist auch, dass sich der Newsletter für CTAs und Pop-Ups anbietet.

Mit Google Analytics kannst du auch hier wieder genauestens tracken – etwa, wie viele User auf den Newsletter klicken. Hast du mehrere Newsletter-Buttons auf deiner Seite, findest du mit der Zeit heraus, welcher am besten läuft und kannst dich bei der Gestaltung der Seite danach richten.

Interne und externe Links

Backlinks sind nach wie vor einer der wichtigsten Rankingfaktoren, da Google natürliche und hochwertige Verlinkungen als Indikatoren für eine qualitativ gute Webseite ansieht. Links sollten immer aktuell sein, natürlich eingebunden werden und nicht im Überfluss vorhanden sein. Prüfe deine Backlinks regelmäßig, denn nur ein falscher oder nicht vertrauenswürdiger Link kann deiner Page erheblich schaden!

Mehr zum Thema Linkbuiliding und den Punkten, die du dabei beachten solltest, erfährst du in unseren anderen Beiträgen!

Fazit

KPIs sind deine Instrumente, um den Erfolg deiner Page zu messen. Nutze sie und setze sie so ein, dass du langfristig von ihnen profitierst. Gerade Google Analytics bietet eine solche Fülle an Möglichkeiten, dass du nahezu jeden einzelnen Klick der Besucher deiner Seite genau verfolgen kannst. Hinterlasse gerne einen Kommentar, welche Software du für die Analyse nutzt, oder du Feedback loswerden möchtest!

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