Quality Rater Guidelines

Manu Magno

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Diskussion

Durch die Quality Rater Guidelines soll die Qualität von Google-Suchergebnissen manuell bewertet und verbessert werden. Es handelt sich dabei um umfangreiche Leitfäden in Form von Fragebögen, die die Suchmaschine an sogenannte Search Quality Evaluators (oder auch Rater) verteilt.

Definition

Gewisse Mitarbeiter von Google, sogenannte Quality Rater, bekommen die Quality Rater Guidelines an die Hand, um die Suchanfragen sowie die entsprechenden Landingpages manuell und objektiv zu bewerten.

Um die Suche schneller und effektiver zu gestalten, aktualisiert Google seinen Algorithmus „Hummingbird“ regelmäßig. Experten gehen von jährlich rund 500 bis 600 Updates aus, von den viele Änderungen minimal ausfallen und kaum wahrgenommen werden. Indes können sich größere Updates, wie das Fred, Panda, Penguin oder Medic Update, nachhaltig auf die SERPs auswirken.

Hintergrund

Die sogenannten Rater sollen in erster Linie nicht nur bereits bestehende Webseiten prüfen, sondern die Effizienz schon existierender Algorithmen mithilfe der Suchergebnisse indirekt bewerten und mit manueller Überprüfungen optimieren.

Das liefert essenzielle Daten für Updates, die Google mehrmals im Jahr plant. Um die Arbeit der „Rater“ einheitlicher und simpler zu gestalten, bekommen sie die Quality Rater Guidelines zur Hand. Diese umfassen zwei große Bereiche:
• Die Page Quality Rating Guideline
• Die Utility Rating Guideline.

Relevanz für SEO

Ist Dir bekannt, was in den Quality Rater Guidelines steht, kannst du das für die Optimierung deiner Webseite nutzen. Allerdings gehören zahlreiche Aspekte der Leitfäden eh bereits zum Allgemeinwissen bei der Webseiten- Optimierung. So kommen selbst bei „geleakten“ Varianten kaum weltbewegende Geheimnisse ans Tageslicht – trotz des Hypes.

Die Quality Rater Guidelines:

  • bestätigen die Wichtigkeit der Suchintention
  • zeigen, dass außer der Landingpage auch die Headline sowie Beschreibung bewerten werden
  • weisen darauf hin, dass Content-Freshness nicht als allgemein geltendes Kriterium für das Ranking gilt
  • zeigen, dass Google eine Unterschied zwischen Main Content, Ergänzender Content und Werbung macht
  • bilden ab, dass es für das Ranking immer essenzieller wird, eine Marke bzw. Autorität aufzubauen
  • legen nahe, auf Wikipedia zu setzen, um den Ruf deiner Webseite für das PQ-Rating zu nutzen.

Tipp: Um den Quality Ratern die Arbeit simpler zu gestalten, kannst du auf deiner Webseite auf Stimmen in Foren, Bewertungsportalen oder Beiträgen in Fachportalen hinweisen.

Fazit

Die Quality Rater Guidelines bieten einen Blick hinter die Kulisse der Arbeitsweise der Google Quality Rater. Willst du den Google Algorithmus besser verstehen, solltest du einen Blick in die Leitfäden werfen. Möchtest du zudem bei kommenden Google-Updates nicht abgestraft werden, solltest du als SEO und/oder Webmaster die Quality Rater Guidelines checken und zusehen, dass dein Webauftritt den User einen Mehrwert bietet.

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