Google bietet mehr KI-Funktionen in Gmail
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- 12 Jan., 2026
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34,5 Milliarden Dollar. So viel bietet das KI-Startup Perplexity für nichts Geringeres als: den Chrome-Browser. Klingt absurd? Vielleicht. Aber hinter dem Angebot steckt mehr als nur Größenwahn – es ist ein politisches Statement, ein cleverer Schachzug im laufenden Kartellverfahren gegen Google.
Chrome ist für Google weit mehr als nur ein Browser. Mit einem weltweiten Marktanteil von rund 65 % liefert Chrome dem Konzern:
Genau deshalb steht der Browser auch im Zentrum der laufenden US-Kartellklage. Eine mögliche Folge: Google könnte per Gerichtsbeschluss zum Verkauf von Chrome gezwungen werden.
Und da kommt Perplexity ins Spiel.
Das Startup, bekannt für seine KI-gestützte Suchmaschine, will Chrome kaufen und offen weiterentwickeln. Die Zusage: Nutzer sollen auch künftig ihre Suchmaschine frei wählen können. Google dürfe sogar (vorerst) Standard bleiben. Zusätzlich will Perplexity 3 Milliarden Dollar in Chromium investieren – die Open-Source-Basis, auf der Chrome (und z. B. auch Microsoft Edge) aufbaut.
Der Deal wäre ein Paukenschlag:
Ein junges KI-Unternehmen übernimmt einen der mächtigsten Browser der Welt – und stellt sich damit frontal gegen Googles Suchmonopol.
Ob Google dem Angebot überhaupt Beachtung schenkt? Unklar. Der Brief an Sundar Pichai wurde laut Wall Street Journal bereits verschickt, eine Reaktion gab’s bisher nicht.
Klar ist aber: Das Angebot kommt nicht zufällig jetzt, sondern mitten in einem brisanten Moment. Denn ein US-Gericht entscheidet in Kürze darüber, ob Google Chrome tatsächlich verkaufen muss. Auch OpenAI hatte schon Interesse signalisiert.
Was wie ein PR-Stunt klingt, ist in Wahrheit ein strategischer Zug mit Signalwirkung: Perplexity macht Druck – und Google steht im Zentrum eines historischen Kartellverfahrens. Ob Chrome tatsächlich den Besitzer wechselt? Bald wissen wir mehr.
Quellen:
Handelsblatt: Perplexity bietet 34,5 Milliarden Dollar für Google Chrome
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