Usability

Manu Magno

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Die Usability (auch: Benutzerfreundlichkeit) ist ein Qualitätsmerkmal (auch als KPI verwendet) – dieses bewertet, wie einfach eine Benutzeroberfläche oder auch eine Webseite für Nutzer (User) zu benutzen ist. Dabei wird besonders auf Design und die Bedienbarkeit Wert gelegt.

Definition

„Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere folgt von selbst“, schreibt Google im ersten von zehn Grundsätzen seiner Unternehmensphilosophie.

Dieser Leitsatz gilt jedoch nicht nur für eigene Projekte, sondern besonders für Webseiten-Betreiber.

Die Usability (auch: Nutzungsfähigkeit) ist für Nutzer am besten, wenn diese sich problemlos in einer Software oder auf einer Webseite zurechtfinden. In den meisten Fällen äußert sich eine schlechte Usability, indem ein User frustriert und orientierungslos auf der Seite unterwegs ist oder diese sogar direkt wieder verlässt.

Gut zu wissen: Besonders bei Kaufprozessen (z.B. in Shops) spielt die Usability eine große Rolle. Ist dieser Prozess nicht einfach oder blickt der Nutzer nicht durch, wird der Kaufprozess vorzeitig abgebrochen.

Usability zeichnet sich durch folgendes aus:

  1. Effektivität
  2. Effizienz
  3. Zufriedenheit
  • Durch die Effektivität findet der User sein Ziel.
  • Die Effizienz sorgt dafür, dass das schnellst möglich geschieht
  • Die Zufriedenheit ist das Ergebnis, da User ohne Störung durch den Prozess gelangen.

Zu den Faktoren, die Suchmaschinen auswerten, zählen Keywords, Links und Webseitenstruktur. Durch Verknüpfungsmuster, User-Signale und maschinelles Lernen erhalten die Suchmaschinen zusätzliche Daten über eine Seite.

Userfreundlichkeit und Userexperience haben zwar Auswirkung auf den Ranking-Erfolg – aber nur sekundär.

Warum Usabilty wichtig ist

Ob du einen Online-Shop betreibst oder Dienstleistungen anbietest – eine gute Usability sorgt für mehr Verkäufe / bessere Platzierung. Haben User auf dem Weg zu einem Produkt oder auf der Suche nach einer Leistung weniger Hindernisse zu überwinden, ist es wahrscheinlicher, dass sie einen guten Eindruck von der Seite behalten.

Außerdem ist es viel wahrscheinlicher, dass sie den Service auf der gleichen Seite wieder in Anspruch nehmen, wenn schon beim ersten Besuch alles weitestgehend reibungslos verlief. Bei einer unzureichenden Usability dagegen ist das Gegenteil wahrscheinlicher: Kein Verkauf/Keine Buchung und kein Wiederkommen.

Heutzutage stellen Nutzer wesentlich höhere Erwartungen an eine Webseite, weil das Angebot umfangreicher ist und viel mehr Vergleichsmöglichkeiten bestehen. Erhalten Nutzer nicht sofort das, was sie wollen, landen sie rasch bei der Konkurrenz (auch wenn diese vielleicht unter dir rankt).

Darüber hinaus hat eine schlechte Usability häufig einen erhöhten Service-Aufwand zur Folge: Mehr Nutzer rufen an oder schreiben E-Mails, um an Informationen zu gelangen, die sie auf der Webseite nicht finden können. Dieser erhöhte Aufwand im Support kann wiederum Nachteile für die anderen Aufgaben der Mitarbeiter dieser Abteilung haben.

So erreichst du eine hohe Webseiten-Usabilty

Zu der Usability tragen eine große Menge, zum Teil komplett unterschiedliche, Kriterien bei. Nur wenn du diese kennst und zu optimieren weißt, kann deine Webseite auf Dauer erfolgreich sein.

Diese Faktoren nehmen eine wichtige Rolle ein:

  • Ein guter erster Eindruck: Binnen Sekunden entscheiden Besucher, ob deine Seite anständig, spannend oder ausladend wirkt. Dabei kommt es darauf an, dass die User sofort erkennen, was deine Seite bietet.
  • Effizienz: Wie schnell können Nutzer etwas erledigen, wenn sie die Seite schon kennen?
  • Hoher Wiedererkennungswert (UI / UX Design): Wie gut finden sich User bei einem erneuten Besuch auf der Webseite zurecht?
  • Fehler: Was geschieht, wenn Fehler passieren? Wie kann man Fehler in Zukunft vermieden werden?
  • Ladezeit: Lädt die Seite zu lange, sind viele Nutzer geneigt, diese auch schnell wieder zu verlassen.
  • Zufriedenheit: Die Webseite sollte zum Wiederbesuch einladen!
  • Content (Inhalte): Es ist entscheidend, wie ansprechend du den Content präsentierst, wie klar und nutzerfreundlich du ihn aufbereitest.
  • Barrierefreiheit: Wie gut können auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen die Webseite nutzen?

Usabilty vs SEO

Diese Faktoren sorgen allerdings für Konflikte. Zum Beispiel stellen bildreiche Seiten aus SEO-Sicht ein Problem dar, weil Google vor allem textbasiert funktioniert. Trotz Alt-Tags und Meta-Beschreibungen sind Überschriften und SEO-relevante Fließtexte weiterhin essenziell in Sachen SEO.

Da Google sich komplett der Nutzererfahrung verschreibt, verbessert der Konzern seinen Algorithmus weiter. Somit fällt er nicht mehr so einfach auf SEO-Tricks herein. Der gezielte Einsatz von Keywords in Überschriften und Texten kann einen positiven Nutzen für die User bedeuten, da er Content schnell erfassen und bewerten kann.

Eine klare Struktur und übersichtlich präsentierte Informationen belohnt Google. Du kannst davon ausgehen, dass Google auf eigene Faust Muster erfasst, die der Usability Schaden zufügen, und diese negativ bewertet. Dazu zählen etwa eine zu kleine Schrift, zu viel und störend platzierte Werbung im Webseitencontent oder Darstellungsfehler.

Weil Google den Content auf Webseiten bewertet und als wichtigen Rankingfaktor bewertet, gibt es nur Gewinner: Hochwertiger Content stellt User und Google zufrieden.

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