Google Ads: Language Targeting fällt 2026 weg!

Linda
  • 20 Aug., 2025
  • 20 Aug., 2025
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Inhaltsverzeichnis

Google streicht zum Jahresende 2025 das manuelle Language Targeting für Search-Kampagnen. Ab 2026 entscheidet ausschließlich die KI, in welcher Sprache Nutzer Anzeigen sehen. Für Werbetreibende heißt das: Adieu Feineinstellung, hallo Automatisierung.

Was genau ändert sich?

Bisher konntest du in Search-Kampagnen ganz klar festlegen: „Nur auf Spanisch anzeigen“ oder „Deutschsprachige Zielgruppe ansprechen“. Diese Einstellung verschwindet komplett – nur in Search-Kampagnen. Display, YouTube & Co. behalten das manuelle Targeting.

Stattdessen analysiert Googles KI künftig automatisch Sprache, Verhalten und andere Signale – und entscheidet dann, welche Anzeige in welcher Sprache ausgespielt wird.

Warum das Ganze?

Google verkauft das Update als Vereinfachung und Optimierung der User Experience. Und ganz ehrlich: Für einfache Setups kann das stimmen. Aber…

Weniger Kontrolle = mehr Risiko

Denn wenn deine Anzeigen plötzlich in der falschen Sprache oder dem falschen Markt ausgespielt werden, verlierst du Budget – und ggf. Conversion-Chancen.

Ezra Sackett, Head of Paid Search bei Monks, bringt’s auf den Punkt:

"I’m hopeful this will be a net positive and make campaign management/structure easier in the long run, but realistically there will probably be some messy mismatched languages with copy in the initial roll out."

Klingt nach Optimismus mit realistischer Vorsicht – und genau das sollten Marketer jetzt mitbringen.

Was solltest du jetzt tun?

  • Check deine laufenden Search-Kampagnen
  • Bereite dich mental auf mehr KI-Kontrolle und weniger manuelle Stellschrauben vor
  • Erwäge, künftig stärker auf andere Targeting-Optionen zu setzen (z. B. Standort, Zielgruppen, Interessen)
  • Und: Beobachte die Performance ganz genau, vor allem in mehrsprachigen Märkten

Das Language Targeting ist das nächste Feature, das Googles KI-Frühjahrsputz zum Opfer fällt. Für viele ist das ein Rückschritt in Sachen Kontrolle – aber eben auch ein Fortschritt Richtung Automatisierung. Wer vorbereitet ist, kann trotzdem smart performen.

Quellen:

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