Hidden Content
Hidden Content (versteckter Inhalt) bezeichnet Content einer Webseite, der sich im Quelltext findet, aber für die Nutzer der Webseite unsichtbar bleibt. Suchmaschine...
- 26 Feb., 2026
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Eine API ("Anwendungs-Programmierungs-Oberfläche") ist eine Schnittstelle zwischen Anwendungsprogrammen.
Eine API , auch Programmierschnittstelle genannt, ist eine eindeutig definierte Schnittstelle, über die verschiedene Softwareprogramme miteinander kommunizieren und Daten oder Funktionen austauschen können. Sie definiert, welche Funktionen zur Verfügung stehen, wie sie aufgerufen werden dürfen (z. B. mit welchen Parametern) und in welchem Format Antworten erfolgen.
Die API verbindet Backend mit Frontend und vereinfacht neben der Bedienung auch die Programmierung. Denn über die Schnittstelle können Daten zur Verfügung gestellt werden, die in anderen Anwendungen bereits vorliegen. Dadurch können Entwickler Funktionen eines Systems nutzen, ohne dessen interne Implementierung kennen zu müssen, ähnlich wie bei einem Vertrag, der genau regelt, welche Anfragen erlaubt sind und welche Ergebnisse zu erwarten sind.
APIs spielen eine Rolle bei Logfile‑Analysen, Crawling und Monitoring, also Technical SEO. Webcrawler nutzen APIs zunehmend für strukturierte Daten, SERP und Rich Snippets.
Standardisierte APIs ermöglichen Quelltextkompatibilität über unterschiedliche Betriebssysteme hinweg. Sie legen fest, welche Funktionen mit welchen Signaturen zur Verfügung stehen und wie sie sich verhalten. Hält sich jedes Betriebssystem (oder Plattform) an diese API, kann derselbe Quelltext unverändert gegen die jeweilige Implementierung kompiliert werden. So muss man den Code nicht für jedes Zielsystem anpassen, solange ausschließlich die standardisierte API in Benutzung ist. Das erleichtert Portierbarkeit, reduziert Wartungsaufwand und ermöglicht, Anwendungen effizient für mehrere Betriebssysteme bereitzustellen.
APIs fungieren als Vermittler zwischen zwei Softwaresystemen. Sie erlauben einer Anwendung (dem Client), Daten oder Funktionen von einer anderen Anwendung (dem Server) anzufordern. Über eine Web-API stellt eine Website einer Anwendung oder einer anderen Website Daten zur Verfügung. Ein gutes Beispiel ist Amazons Bezahldienst, der auch auf anderen Webseiten zum Einsatz kommt. User melden sich mit E-Mail und Passwort an und bezahlen mit ihren bei Amazon gespeicherten Kontodaten, kaufen aber nicht bei Amazon selbst ein.
Zu unterscheiden ist grundsätzlich zwischen Authentifizierungs-APIs und Autorisierungs-APIs:
Die Kommunikation über APIs erfolgt nach einem Anfrage-Antwort-Modell:
So gelingt ein effizienter Datenaustausch zwischen Anwendungen, ohne dass Entwickler tief in die internen Abläufe des Servers eintauchen müssen.
Wenn du den Entwicklungsprozess von Anwendungen schneller und effizienter machen möchtest, ist die cloudnative Anwendungsentwicklung eine geniale Methode. Dabei wird alles auf Microservices aufgebaut – das sind kleine, unabhängige Anwendungen, die jeweils eine bestimmte Aufgabe erledigen. Diese Microservices kommunizieren miteinander über APIs, wodurch sie perfekt zusammenarbeiten und sich flexibel anpassen lassen. Das Ergebnis? Anwendungen, die schneller entwickelt, einfacher aktualisiert und problemlos skaliert werden können – ideal für die dynamische Welt der Cloud.
Eine gut dokumentierte Programmierschnittstelle kann für Software oder Hardware, die Software enthält, ein echter Gamechanger und Wettbewerbsvorteil sein. Weil sie anderen Entwicklern – egal ob große Softwarefirmen oder freiberufliche Programmierer – die Möglichkeit gibt, eigene Programme für das System zu erstellen. Stell dir vor, du hast ein Betriebssystem, eine Spielkonsole oder ein Smartphone. Wenn Drittanbieter anfangen, coole Apps, Spiele oder Tools dafür zu entwickeln, wird dein System automatisch attraktiver. Mehr Programme bedeuten mehr Funktionen und mehr Gründe für Nutzer, sich für dein Produkt zu entscheiden.
Die Vorteile für Entwickler und Unternehmen im Überblick:
Das Angebot einer API ist also nicht nur ein technisches Feature, sondern auch eine strategische Entscheidung. Es kann den kommerziellen Erfolg deiner Software und sogar der dazugehörigen Hardware maßgeblich beeinflussen. Je offener und besser dokumentiert die Schnittstelle ist, desto mehr Entwickler fühlen sich angesprochen – und desto größer wird das Ökosystem rund um dein Produkt.
Die Langzeitstabilität der API kann bei häufigen Änderungen dazu führen, dass Programmierer gezwungen sind, ihre Software anzupassen, damit sie läuft. Allerdings kann das aufwendig sein und somit hohe Kosten nach sich ziehen, womit die Entwicklung aus kommerzieller unattraktiver wird.
Es gibt öffentliche und private APIs: Öffentliche APIs vereinfachen die Verbindung zu Partnern und die Monetarisierung von Daten, während private APIs die kontrollierte Datenfreigabe ermöglichen. Im Folgenden weitere Arten von APIs, je nach Anwendungsfall:
Google-User können zahlreiche Anwendungen mit ihrem Konto nutzen, darunter etwa Gmail, YouTube oder Maps. All diese Anwendungen greifen über eine API auf das Google-Konto und die in ihm gespeicherten Daten zu.
Außerdem lassen sich über Google-APIs YouTube-Videos auf externen Webseiten einbinden. Die entsprechenden Videodaten werden über die Schnittstelle einfach zur Verfügung gestellt.
Auch die Google Indexierungs-API ist aus der heutigen Onlinewelt nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglicht das schnelle Crawlen und Indexieren von Inhalten.
Eine REST-API organisiert Daten als eindeutig adressierbare Ressourcen, die Clients über standardisierte HTTP-Methoden wie GET, POST, PUT und DELETE ansprechen. Ein typisches REST-Setup trennt klar zwischen Client und Server, wobei der Client Requests sendet und der Server sie verarbeitet und die passenden Antworten liefert.
REST(Representational State Transfer)-APIs haben sich als gängiger Standard für Webservices etabliert. Sie basieren auf einer Struktur, die in erster Linie auf Leistung und Skalierbarkeit setzt.
Bei stabile APIs handelt es sich um Programmierschnittstellen mit weitgehend festgelegter Struktur und unverändertem Verhalten. Angebundene Anwendungen müssen also nicht ständig angepasst werden. Stabile APIs folgen in der Regel klaren Versionierungs‑ und Änderungsrichtlinien, vermeiden bewusst nicht abwärtskompatible Änderungen und sind durch verlässliche Dokumentation und lange Supportzeiten gekennzeichnet.
Im Gegensatz dazu befinden sich entwickelnde APIs noch in einem aktiven Gestaltungs‑ und Reifungsprozess. Dabei werden die Endpunkte, Datenmodelle oder Antwortformate noch regelmäßig erweitert, umbenannt oder entfernt. Solche APIs heißen häufig "beta", "preview" oder "experimental" und dienen dazu, neue Funktionen schnell verfügbar zu machen, bevor diese endgültig stabilisiert werden.
Für Integratoren bedeutet das: Stabile APIs bieten hohe Planungssicherheit und geringen Wartungsaufwand, während sich entwickelnde APIs mehr Flexibilität und Innovationsgeschwindigkeit ermöglichen. Allerdings bergen sie ein erhöhtes Risiko für Breaking Changes und haben einen entsprechend höheren Anpassungsaufwand im laufenden Betrieb.
Quellen:
https://www.redhat.com/de/topics/api/what-are-application-programming-interfaces
https://www.talend.com/de/resources/was-ist-eine-api
https://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle
Manu ist seit Oktober 2020 Teil des Backlinked-Teams und leitet seit Oktober 2022 die Redaktion. Der gelernte Technik-Journalist hat in den vergangenen Jahren vor allem Erfahrung in den Bereichen (Automobil)Versicherung, Buchhaltung/Inkasso und Jobvermittlung gesammelt. Er schreibt für User, nicht für Suchmaschinen: Seine SEO-Texte haben immer den Mehrwert der Nutzer im Fokus.
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