SEO-Studie: Menschlicher Inhalt rankt besser!
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- 24 Apr., 2026
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Zurzeit kursiert immer wieder der Begriff LLM.txt bzw. LLMs.txt in der SEO bzw. GEO Branche. Ist das die neue Sitemap? Brauchen wir die robots.txt nun nicht mehr? Wird jetzt alles auf KI optimiert? Google & Co. wollen Websites besser crawlen – für LLMs.
Ray Martinez hat gezeigt, dass zumindest ChatGPT die LLMs.txt Datei ausliest. Sogar alle 15 Minuten wird wohl geprüft, ob es Aktualisierungen gibt. Viele haben das bisher angezweifelt, dass diese Datei irgendeine Relevanz hat. Es bleibt abzuwarten, ob sie auch einen positiven Effekt auf die Zitierungen haben wird.

Bevor du jetzt direkt die Datei erstellst (kannst du ganz easy mit ChatGPT), solltest du darauf achten, dass diese auf Noindex gestellt wird. Es gibt bereits erste Stimmen, die sagen, dass dies als Duplicate Content erkannt und somit sogar einen negativen Einfluss auf deine Seite haben kann. Wir persönlich zweifeln daran, dass diese Art von Inhalt tatsächlich als Duplikat erkannt wird - aber sicher ist sicher!
Während wir uns alle noch mit der AI-Search und AI Overviews beschäftigen, rollt schon die nächste Entwicklung durchs Web: die Einführung von llms.txt. Dabei handelt es sich nicht – wie der Name vermuten lässt – um eine neue Version der robots.txt, sondern vielmehr um ein neues Signal für ChatGPT, Gemini & Co..
Obwohl die Idee einer llms.txt-Datei viele Vorteile bieten könnte, hat Google angekündigt, dass derzeit keine Pläne zur Unterstützung dieser Datei bestehen. Das bedeutet, dass Websitebesitzer vorerst auf andere Methoden zur Steuerung der Indexierung durch Sprachmodelle angewiesen sind. Es ist jedoch weiterhin wichtig, sich über Entwicklungen in diesem Bereich auf dem Laufenden zu halten.
Die llms.txt-Datei soll LLMs helfen, relevante und öffentlich nutzbare Inhalte einfacher zu identifizieren. Die Idee: Statt dass KI-Modelle selbst erraten müssen, welche Inhalte als Trainingsgrundlage geeignet sind, gibt der Website-Betreiber diese direkt an – ganz freiwillig. Vergleichbar ist das Ganze eher mit einer Sitemap als mit einer Sperrdatei, da hier Inhalte hervorgehoben werden, die LLM's auf jeden Fall finden sollen.
Große Sprachmodelle sind nur so gut, wie ihre Daten. Viele Webseiten bieten hochwertigen, öffentlich zugänglichen Content – dieser soll gezielt „markiert“ werden können, damit LLMs ihn nutzen dürfen und leichter finden. Den Großteil, den LMMs auf Webseiten finden, ist nämlich Code. Um da eben die richtigen und wichtigsten Links zu finden, soll es die LLMs.txt geben.
Das Ziel: Mehr Kontrolle, Transparenz und – im besten Fall – bessere Darstellung in KI-basierten Interfaces. Und wer weiß, vielleicht bringt es langfristig auch Traffic zurück.
Wenn Google, OpenAI oder andere große Player zukünftig llms.txt crawlen, kann das Einfluss haben auf:
Das könnte ein neuer Wettbewerbsvorteil sein – oder eine neue GEO-Pflichtaufgabe.
Aktuell gibt es noch keine festgelegten Regeln oder offiziellen Guidelines von Google oder OpenAI zur llms.txt. Die Datei ist experimentell anzusehen und kein Muss! Ähnlich wie bei der Sitemap findet google (größtenteils) auch ohne diese die Links auf deiner Webseite, aber wenn diese sehr versteckt und nicht gut verlinkt sind, kann es passieren, dass wichtige Links untergehen. Die Sitemap unterstützt also das Ermitteln von relevanten Links, genauso wie die LMM.txt das für die KI-Tools erledigen soll. Aber: Es ist davon auszugehen, dass Standards bald folgen – und smarte SEOs beobachten diese Entwicklung jetzt schon genau.
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Dennis ist zertifizierter Online-Marketing Manager mit dem Schwerpunkt Suchmaschinenoptimierung. Seit 2018 hat er erfolgreich SEO-Projekte für unterschiedlichste Kunden aus dem DACH-Raum gemanagt. Neben seiner operativen Tätigkeit gibt er interne und externe Schulungen rund um SEO-Strategien und digitale Sichtbarkeit. Zudem war er maßgeblich am Aufbau einer Outreach-Plattform für Linkbuilding beteiligt und bringt fundiertes Praxiswissen in den Bereichen On- und Offpage-Optimierung mit.
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