Google hat Mitte Mai 2026 erstmals Empfehlungen veröffentlicht, wie Websites für die generative KI-Suche optimiert werden sollten.
Welche GEO-Tipps gibt Google?
Die Liste von Google gibt Aufschluss darüber, wie Inhalte gestaltet sein sollen, damit sie gut in KI-Antworten und AI Overviews erscheinen. Die Kernbotschaft: GEO ist kein eigener Ranking-Kosmos, sondern baut direkt auf den bestehenden Systeme der Websuche auf.
Das bedeutet: Wer bereits saubere SEO betreibt, erfüllt den Großteil der Anforderungen für GEO automatisch.
- Content: Der Fokus sollte auf hochwertigen, nützlichen Inhalten liegen, die echten Mehrwert bieten. Die Zeiten von Keyworddichte und Co. sind endgültig vorbei. Weiterhin gilt die Einhaltung bekannter Qualitätsrichtlinien (Search Essentials, Spam-Richtlinien) sowie E‑E‑A‑T-Kriterien. Demnach sollten Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit eindeutig erkennbar sein.
- Saubere technische Basis: Seiten müssen crawl- und indexierbar sein, strukturiert aufgebaut, mit sinnvollen Titeln, Meta-Descriptions und korrekten strukturierten Daten.
- Multimediale Inhalte: Bilder und Videos sollten weiterhin normal für die Suche optimiert werden, da sie auch in KI-Antworten genutzt werden.
Was Google ausdrücklich als unnütz oder irreführend einstuft
Diverse „GEO-Hacks“, die in der Szene kursierten, werden von Google ziemlich deutlich relativiert:
- Bloße Markennennungen oder Links in Foren und Kommentaren ist laut Google keine sinnvolle GEO-Strategie, weil Qualitäts- und Spamfilter greifen.
- Spezielle Dateien wie „llms.txt“ bringen keine Rankingvorteile.
- Texte speziell auf die KI auszurichten bringt nichts, denn die Systeme können auch längere Inhalte auswerten.
- Inhalte können auch ohne strukturierte Daten berücksichtigt werden. Wer in den SERPs mit erweiterten Darstellungen wie Sternbewertungen oder Rich Snippets auffallen möchte, sollte strukturierte Daten dennoch gezielt einsetzen.
Unsere Einschätzung
Viel Neues gibt uns Google nicht an die Hand. Dass SEO und GEO eng verknüpft sind, wussten wir bereits. Ohne solide SEO‑Grundlagen sind die Chancen, in KI-basierten Suchantworten zu erscheinen, von vornherein stark begrenzt. Wirklich neu und nützlich ist jedoch vor allem, dass Google seine bisherigen Hinweise nun gebündelt und zugänglich bereitstellt.
Wichtig: Die genannten Empfehlungen beziehen sich ausschließlich auf Google sebst. Für andere KI-Plattformen wie etwa ChatGPT müssen sie nicht automatisch gelten und können dort ganz andere Optimierungsansätze erfordern. Habt also auch immer die Anforderungen der anderen Suchmaschinen im Blick.
Quellen:
Google Search Central
jens.marketing
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