Google erweitert die Funktion Preferred Sources und integriert sie ab sofort auch in AI Overviews sowie den AI Mode. Nutzer können damit festlegen, welche Quellen sie bevorzugen. Genau diese Domains werden künftig in KI-generierten Antworten hervorgehoben.
Für Publisher und SEOs ist das eine spannende Entwicklung. Denn Google öffnet die Tür zu einer stärker personalisierten AI Search.
Was sind Preferred Sources überhaupt?
Mit Preferred Sources können Nutzer bestimmte Websites als bevorzugte Quellen markieren. Die Funktion war bisher vor allem aus Google News und den regulären Suchergebnissen bekannt.
Jetzt bringt Google das Feature auch in seine KI-Suche.
Taucht eine bevorzugte Website innerhalb einer AI Overview oder im AI Mode als Quelle auf, wird sie mit einem speziellen "Preferred"-Label hervorgehoben. Google bestätigt außerdem, dass diese Präferenzen künftig stärker in das Ranking der AI-Antworten einfließen könnten.
Laut Google wurden bereits mehr als 345.000 unterschiedliche Quellen von Nutzern ausgewählt.
Warum ist das für SEO relevant?
Die Entwicklung zeigt deutlich, wohin sich Google Search bewegt:
Nicht mehr nur klassische Rankings entscheiden über Sichtbarkeit, sondern zunehmend auch Nutzerpräferenzen und Vertrauenssignale. Gerade im Kontext von AI Overviews könnte das massive Auswirkungen haben:
- Bekannte Medien und starke Brands profitieren zusätzlich
- Nutzer bauen sich ihre eigene vertrauenswürdige Suchmaschine
- Klicks könnten sich noch stärker auf wenige bevorzugte Quellen konzentrieren
- GEO (Generative Engine Optimization) wird weiter wichtiger
Für Publisher bedeutet das vor allem eins: Markenaufbau wird noch relevanter.
Denn wenn Nutzer eine Domain aktiv als bevorzugte Quelle speichern, steigt die Chance auf Sichtbarkeit innerhalb der AI Search deutlich.
Google versucht das Vertrauensproblem der AI Overviews zu lösen
Die Erweiterung kommt nicht zufällig. Google steht bei AI Overviews weiterhin unter Druck. Immer wieder gibt es Kritik an fehlerhaften oder fragwürdigen KI-Antworten. Gleichzeitig kämpfen viele Publisher mit sinkenden Klickzahlen durch Zero-Click-Searches.
Mit Preferred Sources versucht Google offenbar, die KI-Suche vertrauenswürdiger und persönlicher zu machen. Nutzer sollen stärker kontrollieren können, welchen Quellen sie vertrauen.
Zusätzlich führt Google derzeit weitere Features ein, darunter:
- "Highly Cited"-Labels für häufig zitierte Quellen
- neue Artikel-Karussells unter AI Overviews
- mehr sichtbare Verlinkungen zu Publishern
Unsere Einschätzung
Google macht AI Search immer stärker zu einer personalisierten Experience. Die klassische organische Suche verliert damit weiter an Bedeutung. Stattdessen entscheidet zunehmend, welchen Quellen Nutzer vertrauen und welche Brands Google innerhalb seiner KI-Systeme bevorzugt.
Für deine SEO bedeutet das: Sichtbarkeit in AI Overviews wird langfristig nicht nur über Rankings gewonnen, sondern über Autorität, Wiedererkennung und Vertrauen.
Oder anders gesagt: Brand SEO wird endgültig zum Pflichtprogramm.
Quelle: whataboutsearch.com
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