Strukturierte Daten (SEO)
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- 05 März, 2026
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Die Keyword Density (deutsch: Keyworddichte) beschreibt in Prozent, wie oft ein Keyword (Schlüsselbegriff) in einem Text vorkommt. Wir zeigen dir, wie du sie berechnest und wie relevant sie aktuell für SEO noch ist!
Die Dichte der Keywords war zu früheren Zeiten der Suchmaschinenoptimierung ein Werkzeug, mit dem man die Wahrscheinlichkeit für ein gutes Google Ranking aktiv beinflussen konnte. Google braucht seit Beginn der Google Suche Keywords, um Inhalte richtig zu verstehen und somit die Relevanz für bestimmte Suchanfragen festzulegen.
Beispiel: Wenn ich einen Shop für Handyhüllen habe, war es jahrelang ein großer Vorteil für das Ranking, wenn auf der Seite das Keyword "Handyhülle kaufen" oft vorkam. In der Headline (H1), aber auch in der URL und vor allem im Text selber. Umso höher die Keyworddichte, umso eher hat Google sich gedacht: oh, diese Seite MUSS ja relevant für den Suchbegriff "Handyhülle kaufen" sein.
Die Keyworddichte errechnet sich aus der Anzahl aller Wörter in einem Text und der Häufigkeit des Keywords im Text.

Um Zeit zu sparen, kannst du deinen Text einfach in unserem Tool einfügen, um dir die Keyworddichte deines Inhalts anzeigen zu lassen. Damit kannst du ungefähr einschätzen, ob du das Keyword vielleicht zu viel oder sogar viel zu wenig im Text integriert hast.
Analysiere die Dichte deines Fokus-Keywords und die wichtigsten Begriffe im Text.
Die Liste zeigt die häufigsten bedeutungsvollen Wörter. Stoppwörter wurden entfernt.
Eine zu niedrige Dichte kann bedeuten, dass das Keyword im Text zu wenig vorkommt. Eine zu hohe Dichte kann unnatürlich wirken und als Keyword-Stuffing verstanden werden.
Suchmaschinen waren Jahrelang auf Keywords angewiesen, da sie Texte nicht lesen konnten, um ihren Inhalt bewerten zu können. Daher waren sie auf Schlüsselbegriffe, also Keywords angewiesen, aus denen der Crawler schlussfolgern kann, für welche Suchanfrage eine Seite interessant ist. Das System kannst du dir wie bei einem Glossar vorstellen: Der Nutzer einer Suchmaschine gibt einen Suchbegriff ein und anhand der Schlüsselbegriffe (und vieler anderer Faktoren) ermittelt der Suchmaschinenalgorithmus, wie relevant eine Seite für diese Anfrage ist.
Gut zu wissen: Heute, in Zeiten von ChatGPT, Gemini & Co. funktioniert das anders! Google kann durch die Nutzung von KI viel besser den Kontext und die Zusammenhänge (Entitäten) bestimmen und somit auch ohne Keywords ganz gut einschätzen, um was es sich auf deiner Webseite handelt.
Früher war das nicht so! Da war es eine typische Taktik, Texte mit Keywords "vollzustopfen". Manche Taktiken gingen sogar so weit, dass Webmaster mit weissem Text auf weissem Hintergrund (Hidden Content) arbeiteten, damit der Nutzer die Keywords nicht sieht (und ihn nicht beim Lesefluss stören), aber der Vorteil für das Ranking gesichert wurde, in dem im weissen Text (und im HTML Code für Google) dann ganz oft das Keyword stand.
Gut zu wissen: Solche Praktiken wurden durch Google Updates immer besser eingedämmt und gehörten zu typischen Black Hat SEO- Taktiken, gegen diese Google seit Beginn der Suchmaschine radikal vorgeht.
Die Dichte der Keywords dient heute maximal als Hilfsmittel, um zu überprüfen, dass Dein Text überhaupt das beabsichtigte Keyword abdeckt. Viel wichtiger heute ist, dass es an bestimmten Stellen auf deiner Webseite vorkommt.
Die wichtigsten Stellen, an denen dein Keyword vorkommen sollte:
Die Punkte 1-3 sind nach wie vor ein Muss! Der Rest hilft Google nach wie vor, deine Seite besser und vor allem schneller zu verstehen (ohne dich in den Rankings wochenlang testen zu müssen).
Ein prozentuales Ziel bei der Dichte von Keywords im Text zu erreichen, ist jedoch veraltete SEO-Taktik und in keinster Weise zeitgemäß.
Für Google hat in den vergangenen Jahren der Mehrwert für die Nutzer an Bedeutung gewonnen. Dabei stehen die Suchintention (Search Intent) sowie der Kontext (Entitäten), in dem Keywords vorkommen, im Mittelpunkt.
WICHTIG: Lesbarkeit, Relevanz und Qualität sollten immer vor mathematischen Faktoren (Suchvolumen, Keyworddichte oder Keyword Difficulty) stehen!
Die WDF*IDF-Formel bewertet die optimale Häufigkeit von Begriffen in einem Text im Vergleich zu allen anderen Dokumenten im Internet. Sie hat 20212 die veraltete Keyworddichte abgelöst, da sie seither durch mathematische Berechnungen eine präzisere und relevantere Inhaltsanalyse für Suchmaschinen ermöglicht hat.
Dennoch sind das alles "nur Zahlen"! Wichtiger ist es guten und spannenden Content (Inhalte) zu erstellen, der Nutzer dazu bringt, deine Seite wieder zu besuchen und weiterzuempfehlen (Teilen über Soziale Netzwerke).
Dennis ist zertifizierter Online-Marketing Manager mit dem Schwerpunkt Suchmaschinenoptimierung. Seit 2018 hat er erfolgreich SEO-Projekte für unterschiedlichste Kunden aus dem DACH-Raum gemanagt. Neben seiner operativen Tätigkeit gibt er interne und externe Schulungen rund um SEO-Strategien und digitale Sichtbarkeit. Zudem war er maßgeblich am Aufbau einer Outreach-Plattform für Linkbuilding beteiligt und bringt fundiertes Praxiswissen in den Bereichen On- und Offpage-Optimierung mit.
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