Blog Marketing
Blog Marketing ist ein Mittel der Online Werbung. In Zusammenarbeit mit Bloggern können Unternehmen über Gastbeiträge auf Blogs sich und ihre Produkte platzieren und bewerben.
- 20 Jan., 2026
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Die durchschnittliche Verweildauer ist ein Messwert, besser gesagt ein KPI (Key Performance Indicator), wie lange Nutzer durchschnittlich auf einer Website aufhalten. Sie ist ein Indikator für die Qualität einer Seite und hat eine große Bedeutung bei der Bewertung durch Suchmaschinen. Und somit auch für die Auffindbarkeit in den Suchmaschinenergebnissen, also deinen Rankings.
Die durchschnittliche Verweildauer, auf Englisch die Average Time on Site, zeigt wie lange Nutzer sich durchschnittlich auf einer Seite aufhalten. Sie wird in der Regel in Minuten und Sekunden angegeben.
Um dies festzustellen messen Tools wie beispielsweise Google Analytics die Zeit zwischen Seitenaufruf und Verlassen durch einen Nutzer. Dabei gibt es keine allgemeingültigen Werte, was eine gute oder eine schlechte Verweildauer ist.
Je nach Themenbezug der Seite kannst du unterschiedliche Werte als gut interpretieren. Erst durch einen Vergleich mit anderen Seiten aus deiner Branche zeigt sich, ob du deine Verweildauer verbessern solltest.
Aus der Verweildauer deiner Nutzer auf deiner Seite kannst du Rückschlüsse ziehen, wie interessant dein Content ist. Die Verweildauer ist klar messbar und somit ein wichtiger ein KPI für dich.
Außerdem nutzen Suchmaschinen wie Google die Verweildauer bei einer Webseite um ihren Platz auf der Search Engine Result Page (SERP) zu errechnen. Deshalb ist sie ein oft unterschätzter Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) deiner Seite.

Eine fortlaufende Analyse der Aufenthaltsdauer der Nutzer deiner Seite liefert dir einen wichtigen Anhaltspunkt, wie interessant die Nutzer deine Seite finden. Wenn die durchschnittliche Verweildauer auf deiner Seite steigt, dann kannst du davon ausgehen, dass deine Besucher einen Mehrwert aus deiner Seite ziehen.
Für dich ist eine hohe Verweildauer ein Zeichen dafür, dass du deinem Publikum die richtigen Informationen lieferst, gut aufbereitest und auch Technical SEO wie beispielsweise die Ladezeit deiner Seite funktioniert. Denn selbst der ansprechendste und spannendste Content wird keinen Besucher auf einer Seite halten, wenn lange Ladezeiten und eine unübersichtliche Informationsarchitektur ihn beim Surfen stören.
Eine kurze oder sinkende durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist dagegen ein Zeichen, dass du deine Seite überarbeiten musst. Die Bounce Rate liefert hier noch weitere, präzisere Informationen. Versuche herauszufinden, wo die Schwächen deiner Seite liegen. Leidet sie unter zu langen Ladezeiten? Finden sich deine Nutzer auf der Seite nicht zurecht? Oder musst du an deinem Content arbeiten?
Wenn du kannst, lohnt es sich herauszufinden, ob du deine Zielgruppe richtig ansprichst. Dafür kannst du mit Meta Title und Meta Description experimentieren oder verschiedene Landingpages ausprobieren. Vielleicht reicht es schon deine Texte zu verbessern.
Stichwörter sind hier: Relevanz und Mehrwert. Heißt: Der Nutzer bzw. Leser sollte das auf deiner Seite vorfinden, was er auch erwartet. Es bringt nichts für ein Keyword zu ranken, was mit dem Inhalt deiner Seite nichts zu tun hat. Der Inhalt sollte außerdem qualitativ hochwertig und inhaltlich ansprechend sein. Denn wenn du die Texte zu sehr auf die sogenannten Webcrawler ausgerichtet hast, kann es sein, dass sie nur noch schwer von Menschen zu lesen sind - und diese die Seite schnell wieder verlassen.
Weil die Verweildauer ein KPI ist, der die Qualität einer Webseite ausdrückt, nehmen Suchmaschinen sie in ihre Bewertung auf. Dabei ist die Aussagekraft der "Average Time on Site" zusätzlich von der Branche und dem Zusammenspiel mit anderen Kennzahlen abhängig und alleine nur bedingt gegeben.
Ein weiteres Problem ist, dass die Aufenthaltsdauer nur dann korrekt gemessen werden kann, wenn Besucher am Ende ihres Besuches noch einmal mit der Seite interagieren.
Besonders relevant ist die Verweildauer auf Seiten, die besonders inhaltlich orientiert sind, etwa Nachrichtenseiten oder Blogs und Wikis. Für eine hohe Verweildauer sind angenehm zu lesende und informative Texte besonders wichtig. Hier können dir Verfahren wie der Flesch-Reading-Test oder eine semantische Analyse helfen.
Zusätzlich kannst du Calls-to-Action oder interaktive Elemente nutzen um deine Nutzer länger auf deiner Seite zu halten. Mit Grafiken, Bildern und Videos kannst du deine Texte auflockern und für eine angenehmere Nutzererfahrung sorgen. Besonders für E-Commerce Anbieter ist die Average Time on Site wichtig. Denn es steht fest, dass mit einer höheren Verweildauer, die Bereitschaft der Kunden für einen Kauf steigt. Hier hängen die durchschnittliche Verweildauer eng mit der Conversion Rate zusammen.
Die Verweildauer ist ein grundlegender Indikator, der dir die Qualität einer Webseite anzeigt. Der Wert ohne einen Vergleich zu anderen themenrelevanten Seiten ist aber nur bedingt aussagekräftig. Daher solltest du deinen Wert fortlaufend im Auge behalten, um reagieren zu können, wenn er sich verschlechtert.
Suchmaschinen nehmen die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in ihre Bewertung auf. Deshalb ist der Wert für die Position der Seite in den SERPs besonders relevant. Durch eine Verbesserung der Verweildauer kannst du deine Seite also weiter oben bei Google und Co. platzieren, ergo besser ranken. Es ist also sehr sinnvoll, die Verweildauer von Nutzern im Blick zu behalten.
So nennt man die Zeit, die Nutzer im Schnitt auf deiner Seite bleiben.
Sie zeigt, wie relevant und qualitativ dein Content ist.
Ja! Sie kann indirekt Rankings beeinflussen, weil sie Suchmaschinen gute Qualität signalisiert.
Lange Ladezeit, schlechte Struktur, unklare Navigation und natürlich wenig Mehrwert.
Linda ist seit 2022 im SEO-Game aktiv und seit Mai 2023 als Junior Content-Managerin Teil des Backlinked-Teams. Mit ihrer Leidenschaft fürs Schreiben bringt die 29-Jährige frischen Wind in die Redaktion. Wenn sie nicht gerade im Auftrag unserer Kunden unterwegs ist, verbringt sie ihre Freizeit gerne im Gym oder mit ihrem Hund Milka. Linda sorgt dafür, dass ihre SEO-Texte nicht nur den Algorithmen, sondern vor allem den Lesern gefallen.
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