SERP: die Suchergebnisse von Google
SERP steht im englischen für "Search Engine Result Page". Der Begriff beschreibt die Suchergebnisseiten von Suchmaschinen wie bspw. Google. Was bedeutet SERP genau? ...
- 16 Jan., 2026
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Mit Thin Content (dünner Inhalt) sind oberflächliche Webseiteninhalte mit wenig Mehrwert für Nutzer gemeint.
Google bezeichnet mit sogenanntem Thin Content Webseiteninhalte, die nicht den Webmaster Guidelines entsprechen und den Usern inhaltlich keinen Mehrwert bieten. Zum ersten Mal wurde die Bezeichnung über 2011 geleakte Quality Rater Guidelines bekannt.
Google gibt aus, dass Inhalte von Webseiten den Erwartungen der User entsprechen müssen. Deshalb stuft die Suchmaschine spätestens seit dem Panda Update Rankings von Webseiten herab, deren Inhalte "zu dünn" sind – auch wenn davon lediglich einzelne Seiten einer Domain betroffen sind, kann sich das auf die komplette Webseite auswirken.
Welcher Content als "dünn" gilt, bestimmen Algorithmen sowie die Quality Rater. Entdecken diese Thin Content, benachrichtigen sie den Webseitenbetreiber über eine manuelle Maßnahme in der Google Search Console.
Zu den typischen Merkmalen von dünnem Inhalt zählen mangelnde Originalität, geringe Relevanz und fehlender Nutzwert für die Besucher. Inhalte, die übermäßig viele Werbetexte enthalten, kaum textuelle Informationen bieten oder die wesentliche Aspekte des ursprünglichen Themas nicht abdecken, fallen ebenfalls unter diese Kategorie. Was genau zu dem minderwertigen Content zählt, kann Ansichtssache sein. Google selbst sieht das aber so:

Ein weiteres Problem, das dünner Content verursachen kann, ist seine Ähnlichkeit mit Soft 404-Fehlern. Das bedeutet, dass Suchmaschinen wie Google Thin Content-Seiten irrtümlich als nicht vorhandene Seiten interpretieren können. Das kann negativen Einfluss auf die Indexierung und deine SEO-Bemühungen haben.
Wie geschieht das? In der Search Console erscheinen URLs ohne Mehrwert häufig unter "Soft 404", weil Google sie für die Suche als wertlos einstuft - und somit, als wären sie gar nicht vorhanden.
Suchmaschinen erhalten folgendes Signal: Die Seite erfüllt die Erwartung des Nutzers nicht und soll im Index keine Rolle spielen – auch wenn auf Seiten des Servers alles in Ordnung scheint.
Leere oder fast leere Kategorieseiten, "Produkt nicht gefunden"-Seiten oder automatisch generierte Listing-Seiten ohne echten Zusatznutzen.
Seiten mit kaum oder generischem Text, reiner Werbung, kopierten Inhalten oder austauschbaren SEO-Textbausteinen, die den Search Intent wenig bis gar nicht abbilden.
Wird Thin Content wie Soft-404 interpretiert, verschwenden Webcrawler Ressourcen auf Seiten, die später ohnehin aus dem Index fallen oder stark abgewertet werden.
In der Summe kann das die wahrgenommene Gesamtqualität einer Domain drücken: Index-Bloat, schlechte Nutzersignale und ein geringerer Domain Trust sind typische Nebenwirkungen.
Bei deiner SEO-Strategie solltest du dünne Inhalte vermeiden: Suchmaschinen wie Google bevorzugen hochwertigen Content, der den Besuchern relevante Informationen bietet. Bietest du den Besuchern deiner Seite auf lange Sicht keine ansprechenden Inhalte mit Mehrwert, könntest du sie in der Folge verlieren. Also handelt Google konsequent im Sinne der Nutzer, wenn die Suchmaschine Seiten abstraft, deren Inhalte nur kopiert (Duplicate Content) oder nutzlos sind.
Für SEOs bedeutet das, dass auch künftig der Fokus auf der Erstellung wertvoller Inhalte liegen sollte als auf dem Aufbau von Linknetzwerken. Zwar können Verweise von anderen Webseiten immer noch zu den Rankingfaktoren gehören, doch sind die Inhalte auf deiner Webseite ein entscheidender Faktor für gute Positionen in den SERPs geworden.
Thin Content umfasst alles von automatisch generierten Texten bis hin zu Seiten, die nur aus Werbetexten bestehen. Um Thin Content zu beheben, ist es wichtig, Inhalte zu aktualisieren, zu erweitern oder zu entfernen, die nicht den Qualitätsstandards entsprechen. Durch eine regelmäßige Überprüfung und Optimierung der Inhalte kann die Qualität verbessert und die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen erhöht werden.
Thin Content kannst du systematisch mit einer Kombination aus Crawling-Tools und Nutzersignalen identifizieren und beheben. Dabei sind vor allem Screaming Frog, Google Analytics und die Google Search Console nützliche Werkzeuge.
Durch die Analyse von Suchanfragen, Indexierungsdaten und Leistungsberichten kannst du deine Inhalte kontinuierlich optimieren und den Erwartungen der Nutzer entsprechen.
Thin Content ist ein Schlüsselaspekt jeder Content Marketing Strategie. Durch die Erstellung von hochwertigem, einzigartigem und relevantem SEO Content, der langfristigen Mehrwert bietet (wie etwa Evergreen Content und Cornerstone Content), können Webseitenbetreiber nicht nur ihre SEO-Performance verbessern, sondern auch langfristige Content Marketing KPIs erreichen.
Thin Content ist im Grunde das Gegenteil von Unique Content. Bedenke als Webmaster, dass sich die technischen Möglichkeiten zur Erkennung von "dünnen Inhalten" kontinuierlich verbessern. Du solltest also durchgehend hochwertige und möglichst einzigartige Inhalte auf deiner Webseite präsentieren, um nicht bei den Rankings zu verlieren. Verzichte auf Thin Content und punkte dadurch in den SERPs.
Manu ist seit Oktober 2020 Teil des Backlinked-Teams und leitet seit Oktober 2022 die Redaktion. Der gelernte Technik-Journalist hat in den vergangenen Jahren vor allem Erfahrung in den Bereichen (Automobil)Versicherung, Buchhaltung/Inkasso und Jobvermittlung gesammelt. Er schreibt für User, nicht für Suchmaschinen: Seine SEO-Texte haben immer den Mehrwert der Nutzer im Fokus.
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